The Eichmann Trial on East German Television

in: View. Journal of European Television History and Culture Vol 3, No 5 (2014):
Television Histories in (Post)Socialist Europe

A paper that discusses the Eichmann trial (1961) as a transnational media event. It describes on the one hand the co-operation of different institutions that facilitated the trial's filming as well as the worldwide distribution of the footage. On the other hand it draws on East and West German television programs to show how the GDR used the Eichmann trial to campaign against the FRG. Examples from the East German Der schwarze Kanal and the West German Die rote Optik illustrate the reciprocal monitoring and commenting of the other side's television program. The case of the Eichmann trial points at a significant role of broadcast media during the Cold War. Television advocated the respective political system with particular programs denigrating the other side which sometimes resulted in strong reactions.

Here is a paper that discusses the Eichmann trial (1961) as a transnational media event. It describes on the one hand the co-operation of different institutions that facilitated the trial’s filming as well as the worldwide distribution of the footage. On the other hand it draws on East and West German television programs to show how the GDR used the Eichmann trial to campaign against the FRG. Examples from the East German Der schwarze Kanal and the West German Die rote Optik illustrate the reciprocal monitoring and commenting of the other side’s television program. The case of the Eichmann trial points at a significant role of broadcast media during the Cold War. Television advocated the respective political system with particular programs denigrating the other side which sometimes resulted in strong reactions.
View, vol. 3 issue 5 (2014)

Holocaust Intersections

Holocaust IntersectionsHolocaust Intersections. Genocide and Visual Culture in the New Millennium
Ed. by Axel Bangert, Robert S. C. Gordon and Libby Saxton. Legenda: Oxford, 2013

Recent representations of the Holocaust have increasingly prompted us to think beyond rigid demarcations of nation and history, medium and genre. Holocaust Intersections sets out to investigate the many points of conjunction between these categories in contemporary images of genocide. The book examines transnational and transhistorical constellations in the field, disclosing rich instances of intersection, of border-crossing and boundary-troubling at levels of production, distribution and reception. It ranges widely over popular Hollywood cinema, documentary film, installation art, TV history and internet platforms.

neues fernsehen

MontageAV21-1-2012Mit dem vorliegenden Heft nimmt montage AV den Wandel des Fernsehens im digitalen Zeitalter und die damit verbundenen Ausdifferenzierungen und Konvergenzen des Mediums in den Blick. Dabei geht es nicht um die Postulierung des ‹neuen Fernsehens›, sondern um Bestandsaufnahmen und Analysen der Praktiken, über die sich Fernsehen im 21. Jahrhundert manifestiert, sowie der kulturellen Vorstellungen von Fernsehen, die sie jeweils implizieren. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Heftes interessieren sich für das komplexe Zusammenspiel von Technologien, Ökonomien und Ästhetiken des Televisuellen und hinterfragen die Rhetoriken des Neuen, wie sie derzeit inflationär von der Fernsehbranche, aber auch in fernsehwissenschaftlichen Diskursen bemüht werden. Sie loten die Wandlungsprozesse des Mediums aus, indem sie fragen: Was ist neu am ‹neuen Fernsehen›? Über welche – alten wie neuen – theoretischen Konzepte lässt sich dieser Wandel beschreiben und erfassen? Und schließlich: Wie neu sind diese Veränderungen wirklich?

Documenting DDR

DDR – Erinnern, Vergessen. Das visuelle Gedächtnis des Dokumentarfilms.
Ed. by Tobias Ebbrecht, Hilde Hoffmann & Jörg Schweinitz (2009)

Schon in den Entstehungsjahren der DDR dienten Dokumentarfilme der Identitätsstiftung und ideologischen Selbstversicherung, sie propagierten eine neue Gesellschaft und konstruierten die dazu passenden Geschichtsbilder. Später reflektierten Filme dieser Gattung in genauer Beobachtung das widersprüchliche Leben im real existierenden Sozialismus und hielten zuletzt das Scheitern des zweiten deutschen Staates fest. Heute erinnern Dokumentarfilme über die DDR an eine verschwundene Gesellschaft und an Biographien, die von ihr geprägt worden sind. Als Gedächtnismedium bewahren sie Vergessenes und fordern zu einem Erinnern heraus, das sich an den gängigen Formeln reibt.

Der vorliegende Band beschäftigt sich mit Dokumentarfilmen aus der und über die DDR, aber auch über deren Nachleben als Teil des visuellen Gedächtnisses. Bekannte und nahezu vergessene Filme werden neu betrachtet, wobei Fragen nach ästhetischen Profilen, nach den großen und den feinen Unterschieden im Spiel zwischen Ideologie und Realitätssuche und nach den Wandlungen der Geschichte ebenso nachgegangen wird wie den Möglichkeiten und Grenzen des dokumentarischen Erinnerns.

Books 2008 & 2009

Fasten Your Seatbelt!

Judith Keilbach / Alexandra Schneider (Hg.) (2009) Fasten your Seatbelt! Bewegtbilder vom Fliegen. Münster: LIT.

Als die ersten Flugzeuge aufbrachen, um am Himmel zu kreuzen, waren Kameras zugegen, um die Erfüllung des alten Traums vom Fliegen festzuhalten. Galt die technische Innovation anfangs als Spektakel, so sind Flugzeuge heute ein alltägliches Fortbewegungsmittel, das seine ursprüngliche Faszinationskraft verloren zu haben scheint. Ungemindert wirkungsmächtig aber ist die Verknüpfung von visuellem Spektakel und Fliegen.Von der Ubiquität von Darstellungen des Fliegens in Film, Fernsehen und auf Internetplattformen wie YouTube bis zur audiovisuellen Nach- und Hochrüstung der Ausstattung von Passagierflugzeugen bleiben Bewegtbilderund die Bewegung des Fliegens aufs vielfältigste aufeinander bezogen. Der visuellen Attraktivität des in Bewegung gesetzten Blicks gehen die Beiträge dieses Buches nach. Die Autorinnen und Autoren beschäftigen sich mit unterschiedlichen Filmen und Genres über das Fliegen,befragen das ästhetische Potential und die epistemologischen Effekte von Flugbildern und Luftaufnahmen und gehen den Unterhaltungsprogrammen im Flugzeug nach.

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Geschichtsbilder und Zeitzeugen

Judith Keilbach (2008) Geschichtsbilder und Zeitzeugen. Zur Darstellung des Nationalsozialismus im bundesdeutschen Fernsehen. Münster: LIT.

Die nationalsozialistische Vergangenheit ist ein prominenter Gegenstandsbereich des Geschichtsfernsehens. In dokumen-tarischen Sendungen werden dabei vor allem historisches Bildmaterial und Zeitzeugen eingesetzt, um den Fernseh-zuschauern die Vergangenheit vor Augen zu führen und ihnen historische Erfahrungen näher zu bringen. Die vorliegende Studie beschäftigt sich anhand exemplarischer Sendungen aus der bundesdeutschen Fernsehgeschichte mit den Schwierigkeiten, die diese beiden Elemente für die Darstellung der nationalsozialistischen Vergangenheit beinhalten, sowie mit den unterschied-lichen Verfahren und den historischen Veränderungen im Umgang mit Geschichtsbildern und Zeitzeugen.

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Reviews: H-Soz-u-Kult, Publizistik [pdf], Medienwissenschaft, Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus, besprochen@avinus